Visuelles Storytelling leicht gemacht mit interaktiven Karten

Wir bei Mapcreator haben das Glück, mit einigen der angesehensten und vertrauenswürdigsten Nachrichtenmarken weltweit zu arbeiten – und USA Today macht da keine Ausnahme. Nach den jüngsten Veränderungen bei Mapcreator wollten wir von einem unserer langjährigen Kunden erfahren, wie Mapcreator in seine Workflows passt, wie die Zusammenarbeit mit uns läuft und welche Gedanken es zur Zukunft von Karten und Visualisierungen im Journalismus gibt. Wer könnte darauf besser antworten als Karl Gelles, Informationsgrafik-Spezialist bei USA Today?

Seit Karl 2001 – zunächst in Teilzeit – an der Printausgabe von USA Today mitarbeitete, während er am Savannah College of Art and Design Illustration und Computer Art studierte, hat die Nachrichtenbranche gewaltige Umbrüche erlebt. „Als Künstler hat mich USA Today sofort angesprochen“, sagt Karl, „die Zeitung war extrem visuell – ein eigenständiges Design, kombiniert mit Farbgrafiken und Fotos, die die Aufmerksamkeit der Leser fesseln.“

Digital first

Hat mit dem Siegeszug des Digitalen der Bedarf an visuellen Elementen nachgelassen? Laut Karl keineswegs: „Die Nachfrage nach Grafiken ist riesig.“ Seine Rolle sei proaktiver denn je. Karl und seine Kolleginnen und Kollegen arbeiten heute fast wie eine „Redaktion in der Redaktion“, erstellen Karten und Grafiken in Echtzeit parallel zu aufkommenden Meldungen – oft beginnen sie mit einer einfachen Locator-Karte und reichern diese im Verlauf der Story mit Satellitenbildern und weiteren Informationen an.

„Mapcreator ist bei Eilmeldungen oft der erste Ort, an den wir schauen“, sagt Karl, „wir müssen sicherstellen, dass wir hochwertige, wirkungsstarke Karten liefern. Menschen wollen ihre Nachrichten schnell und sofort verstehen; Grafiken sind bei USA Today ein zentraler Hebel dafür.“

Auch Interaktivität spielt bei USA Today eine wichtige Rolle für Storytelling und Leserbindung. Bei der Berichterstattung über die Schließungen von Kmart- und Sears-Filialen erstellten Karl und sein Team mit Mapcreator eine interaktive Karte, die bundesweite und lokale Schließungen sichtbar machte – Leserinnen und Leser konnten auf ihren Standort hineinzoomen.

Diese Form des interaktiven Erlebnisses setzte USA Today auch in einer Kartenserie ein, die die Lage von Ladestationen für Elektrofahrzeuge entlang beliebter Roadtrip-Routen in den USA zeigt.

„Bei Eilmeldungen schauen wir oft als Erstes in Mapcreator.“

Karte in die Zukunft

Science-Fiction-Fans erinnern sich vielleicht daran, dass eine futuristische Ausgabe von USA Today (die Hill-Valley-Edition) im Film Zurück in die Zukunft II von 1989 auftauchte. Da lag es nahe, Karl nach seinen Vorstellungen zur Zukunft von Visualisierungen im Nachrichtenbereich zu fragen.

„Ich sehe eine visuellere Zukunft“, sagt Karl, „die Datenvisualisierung wächst und der Hunger nach neuen Features wie 3D nimmt zu. Grafiken liefern Informationen sofort – das schätzen unsere Leser. Wir haben uns für Mapcreator entschieden, weil es leicht zu bedienen ist, wir damit schnell Karten erstellen, es immer präzise ist und euer Team unser Feedback aktiv nutzt, um Dinge zu verbessern. Die Integration von 3D-Gebäuden im neuen Tool ist ein wirklich großer Schritt nach vorn.“

„Die Datenvisualisierung wächst, und der Hunger nach neuen Features wie 3D nimmt zu.“

Top-Tipps

Karl und sein Team arbeiten täglich mit Mapcreator – wir haben ihn daher nach seinen drei Top-Tipps für das Erstellen von Karten gefragt:

1. Denk an dein Publikum: „Ein Teil deiner Leser sucht nach allgemeinen Infos, andere wollen tief eintauchen – sorge bei der Planung deiner Karten dafür, dass beide Gruppen abgeholt werden. Aus Design-Sicht empfehle ich, Karten klar und aufgeräumt zu halten.“

2. Gute Datenquellen haben: „Setze dir verlässliche, vertrauenswürdige Datenquellen als Lesezeichen – du wirst immer wieder darauf zurückgreifen. Bei USA Today nutzen wir häufig Ressourcen wie die Centers for Disease Control and Prevention und National Oceanic and Atmospheric Administration.“

3. Hol dir Feedback: „Nach all der Recherche, die in eine Karte fließt, ist es leicht, einen Tunnelblick auf das Endergebnis zu entwickeln. Nimm dir die Zeit, Feedback von Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten einzuholen – das macht die fertige Karte nur besser.“

„Setze dir verlässliche, vertrauenswürdige Datenquellen als Lesezeichen – du wirst immer wieder darauf zurückgreifen.“

Lass uns über Karten sprechen! Zögere nicht, dich per E‑Mail zu melden

This content is available in English

Would you like to switch?

Diese Inhalte gibt's auch auf Deutsch

Möchtest du wechseln?

Contenu disponible en français

Changer de langue ?

Esta página está disponible en español

¿Te gustaría cambiar?

Deze pagina is ook beschikbaar in het Nederlands

Zullen we je doorverwijzen?