Kartenerstellung in der gesamten CBS-Redaktion skalieren
Matt Quinn ist VP, Creative Director bei den CBS O&O-Sendern. Dort spielen Karten eine wichtige Rolle, um Nachrichtenteams dabei zu helfen, dynamische Geschichten geografisch einzuordnen. Da jede Woche Hunderte von Karten bei CBS entstehen, hat er erlebt, wie ein leichter zugänglicher Prozess zur Kartenerstellung Produzenten schneller arbeiten lässt und zugleich für konsistente, markenkonforme Visuals sorgt.
Heute haben mehr als 350 Nutzer bei den eigenen CBS-Sendern Zugriff auf Mapcreator. Die Kartenerstellung liegt vor allem bei den Produzenten. So können genau die Menschen Karten erstellen und aktualisieren, die am nächsten an der Story sind.
„Mapcreator hilft CBS, Karten schneller und zugänglicher zu erstellen und sie in der gesamten Redaktion leichter markenkonform zu halten.“

Welche Rolle spielt Mapcreator?
Mit Mapcreator können CBS-Produzenten viele Karten eigenständig erstellen, besonders für schnelllebige und hyperlokale Themen, ohne auf einen zentralen Design-Workflow warten zu müssen.
Gleichzeitig sind CBS-spezifische Styles bereits in Mapcreator integriert. Das hilft, die Konsistenz über eine so große Zahl von Nutzern und Ergebnissen hinweg zu sichern.
„Ob jemand eine Satellitenansicht oder einen eher klassischen Kartenstil nutzt: Farben, Icons, Textboxen und der allgemeine Look sind für uns bereits eingerichtet.“
So können sich Produzenten auf den Ort und die Details der Story konzentrieren, während die Karte klar als CBS-Karte erkennbar bleibt.
Für einfache Standortkarten nutzt CBS außerdem Locator Map. Ein Produzent kann nach einem Ort suchen, Kontext hinzufügen und innerhalb weniger Minuten eine Karte exportieren. Quinn schätzt, dass er eine typische Locator Map „problemlos in unter 2 Minuten“ erstellen könnte.

Mehr Möglichkeiten für Produzenten
Wenn Routinekarten für Produzenten leicht zugänglich sind, entlastet das auch spezialisierte Design- und Grafikteams. Statt Zeit mit wiederkehrenden Anfragen zu verbringen, können sie sich auf anspruchsvolleres visuelles Storytelling konzentrieren, einschließlich Animationen und der Integration von Kartengrafiken in AR/VR-Umgebungen und Unreal Engine.
So erhält CBS einen Workflow, der beide Enden des Spektrums abdeckt: eine einfache Standortkarte, die sofort gebraucht wird, und eine komplexere Visualisierung für eine große Broadcast-Story.

Eine dynamische Story kartografisch begleiten
Ein besonderer Moment half dabei, Mapcreator fest im CBS-Workflow zu etablieren: die Waldbrände in Kalifornien im Januar 2025.
Da sich die Lage schnell veränderte, waren Karten entscheidend, um den Zuschauern zu zeigen, wo Feuer brannten und wie sich betroffene Gebiete entwickelten. Mit den Live-Datenintegrationen von Mapcreator konnten die CBS-Teams mit aktuellen Informationen arbeiten und daraus Sendegrafiken und Animationen erstellen.
„Einige der Animationen wirkten fast filmisch, wurden aber trotzdem direkt von einem Teammitglied erstellt — ohne langwierigen individuellen Grafikprozess.“
Für Quinn zeigte diese Berichterstattung, dass auch anspruchsvolle Kartenvisualisierungen im Tempo einer Redaktion entstehen können.
Sofortiger Kontext für Zuschauer
Letztlich helfen Karten CBS dabei, eine der ersten Fragen zu beantworten, die Zuschauer bei einer aktuellen Meldung haben: Wo passiert das?
„Karten geben Zuschauern sofort Kontext. Sie beantworten eine der ersten Fragen, die Menschen bei einer Nachricht haben: Wo passiert das? Ist das in der Nähe meines Zuhauses?“
Dieser geografische Kontext kann komplexe oder schnelllebige Geschichten innerhalb weniger Sekunden verständlich machen.

Das Fazit
Für CBS liegt der größte Vorteil nicht nur in der Geschwindigkeit, sondern in einem Karten-Workflow, der sich natürlich in die Arbeitsweise der Redaktion einfügt.
„Der größte Vorteil ist, Karten im Tempo der Redaktion erstellen zu können und sie dabei konsistent und markenkonform zu halten.“
Quinn hebt außerdem das Onboarding und die laufende Unterstützung durch das Mapcreator-Team hervor: „Es fühlt sich an, als würde man mit echten Menschen arbeiten, die unsere Redaktion verstehen. Das macht einen spürbaren Unterschied, wenn alles schnell gehen muss.“
Das Ergebnis: mehr Eigenständigkeit für Produzenten, mehr Freiraum für spezialisierte Teams, sich auf anspruchsvolles Storytelling zu konzentrieren, und ein konsistenter Karten-Workflow, der mit dem Nachrichtengeschehen Schritt hält.
