Choroplethenkarten in Mapcreator lassen sich jetzt noch einfacher erstellen
Eine Choroplethenkarte ist eine farbcodierte Karte, die zeigt, wie sich Werte zwischen geografischen Gebieten wie Ländern, Regionen oder Bezirken unterscheiden.
Wahlergebnisse, Bevölkerungsdichte, regionale Umsätze, Risikostufen, Tourismuszahlen — wenn deine Daten mit Ländern, Regionen oder anderen Gebieten verknüpft sind, hilft eine Choroplethenkarte dabei, Muster schneller zu erkennen.
Statt dein Publikum eine Tabelle durchgehen und die Zahlen selbst interpretieren zu lassen, reicht oft ein Blick, um das Muster hinter deinen Daten zu sehen. Und in Mapcreator ist es jetzt viel einfacher geworden, aus einer Tabelle eine Choroplethenkarte zu erstellen!

Erstelle eine Choroplethenkarte aus einer Tabelle
Du musst nicht mehr jedes Gebiet manuell farblich codieren oder dich mit komplizierten GIS-Tools herumschlagen.
Zieh deine Datendatei einfach per drag & drop in Mapcreator, wähle aus, welches Dataset und welche Spalte du kartieren möchtest, und das Tool übernimmt den aufwendigen Teil für dich. Mapcreator analysiert deine Datei und gleicht die Ortsangaben automatisch ab, damit du dich auf den Teil konzentrieren kannst, der die Geschichte wirklich prägt: das Styling.

Sobald deine Daten importiert sind, kannst du Datenklassen festlegen, Farbbereiche auswählen und fein abstimmen, wie die Karte deine Zahlen vermittelt.
Damit der Import noch reibungsloser läuft, kannst du zuerst die Basisdaten aus Mapcreator exportieren, deine eigenen Werte ergänzen und die Datei dann wieder importieren. Weil Gebietsbezeichnungen und Struktur bereits zu den Daten von Mapcreator passen, lässt sich deine Datei leichter erkennen und korrekt zuordnen.
Oder, wie wir im Test vielleicht gesagt haben oder auch nicht: drop it like it’s XLSX.
Wie aus Eierdaten ein globales Muster wird
Machen wir es konkreter. Stell dir vor, du hast eine Tabelle mit dem durchschnittlichen jährlichen Eierkonsum pro Person und Land, gemessen in Kilogramm. Ein Ausschnitt daraus könnte so aussehen:

Als Tabelle sind diese Daten nützlich. Du kannst sie sortieren, Werte vergleichen und mit etwas genauerem Hinsehen die höchsten Zahlen erkennen. Aber sie verlangen dir immer noch einiges ab. Du musst die Zeilen durchgehen, Werte im Kopf behalten, Länder vergleichen und dir das große Ganze selbst zusammensetzen.
Eine Choroplethenkarte übernimmt das viel schneller.
Sobald dieselben Daten auf einer Weltkarte liegen, wird die Geschichte fast sofort sichtbar. Länder mit höherem Konsum stechen direkt hervor, während niedrigere Werte in helleren Farbtönen zurücktreten. Der eigentliche Mehrwert liegt aber nicht nur darin zu sehen, wer ganz oben steht. Entscheidend ist, wo diese Länder liegen.
Genau das macht Choroplethenkarten so nützlich. Sobald unsere Eierdaten kartiert sind, kommen sie endlich aus ihrer Schale: keine Zeilen mehr zum Durchgehen, sondern nur noch Muster, die du sofort erkennst.
Setze Farben für deine Gebiete gezielt ein
Choroplethenkarten nutzen Farbe, um Unterschiede zwischen Gebieten sichtbar zu machen. Aber wie du deine Daten einteilst und gestaltest, verändert auch, wie die Karte wahrgenommen wird. In Mapcreator kannst du deine Daten auf verschiedene Weise stylen — je nachdem, welche Geschichte du erzählen willst.

Quantile teilt die Daten so auf, dass jede Klasse ungefähr gleich viele Gebiete enthält. Das ist nützlich, wenn du relative Rangfolgen zeigen willst, also etwa welche Länder im Vergleich zum Rest der Welt in den niedrigsten, mittleren oder höchsten Gruppen liegen.
Quantize teilt die Daten in gleich große Wertebereiche ein. Das ist hilfreich, wenn du absolute Werte vergleichen möchtest. Im Beispiel zum Eierkonsum zeigt das klar, welche Länder tatsächlich am oberen Ende der Skala liegen.
Continuous nutzt statt fester Klassen einen weichen Farbverlauf. Das funktioniert gut, wenn du allmähliche Unterschiede auf der Karte zeigen willst, ohne harte Kategorietrennungen zu erzeugen.
Es gibt nicht die eine „beste“ Option. Quantize eignet sich für klare Wertebereiche, Quantile für Vergleiche und Rangfolgen, und Continuous-Styling ist ideal, wenn du eine weichere, nuanciertere Sicht auf die Daten möchtest.
Wähle Farben, die deine Geschichte unterstützen
Farbe ist eines der ersten Dinge, die Menschen auf einer Karte wahrnehmen — oft noch bevor sie Titel oder Legende lesen. Das bedeutet: Dein Farbschema sorgt nicht nur dafür, dass die Karte gut aussieht — es prägt auch ihre Aussage. Manche Farben tragen bereits eine Bedeutung in sich. Rot und Blau werden oft für Wahlen verwendet, Rot und Grün können Verlust und Gewinn andeuten, Grün wirkt natürlich oder umweltbezogen, und Blau passt oft gut zu Wasser oder ruhigeren analytischen Karten.
Für einen Datensatz wie Eierkonsum ist eine Farbskala von hell nach dunkel eine naheliegende Wahl. Niedrige Werte können blass bleiben, während höhere Werte kräftiger werden und sich leichter erkennen lassen. Ein wärmeres Schema von Gelb bis Rot lässt Länder mit hohem Konsum sofort hervorstechen, während ein sanfter Verlauf in nur einer Farbe subtiler und redaktioneller wirken kann.
Mapcreator bietet fertige Farbschemata für verschiedene Kartentypen und Datengeschichten, sodass du keine Palette von Grund auf erstellen musst.

Denn am Ende sollte Farbe zwei Dinge gleichzeitig leisten: gut aussehen und die Daten leichter verständlich machen.
Eine bessere Legende für klarere Karten
Eine gute Choroplethenkarte braucht eine gute Legende. Ohne sie bittest du dein Publikum im Grunde darum, ein Farbrätsel zu entschlüsseln. Für Spieleabende ganz nett, in einem Bericht eher nicht.
Genau hier kommen die überarbeiteten Legendenoptionen ins Spiel.
Mit dem Legend Overlay kannst du die Farben, Icons und Symbole auf deiner Karte klar erklären. Flexible Einstellungen für die Einträge lassen dich Form, Farbe, Text und sogar die Schrift festlegen, damit deine Legende zum Rest deiner Karte passt, statt wie ein nachträglicher Zusatz zu wirken.


Von der Datendatei zur visuellen Geschichte
Lade deine Daten hoch, wähle das passende Styling und füge eine Legende hinzu, die das Ergebnis klar verständlich macht.
Von Wahlergebnissen bis zu globalen Daten wie dem weltweiten Eierkonsum helfen Choroplethenkarten dabei, geografische Daten in eine interaktive Geschichte zu verwandeln, die du auf einen Blick verstehst.
Bring die Daten mit. Bau die Geschichte. Lass deine Karte für sich sprechen. Von der Tabelle zur Choroplethenkarte in wenigen Minuten!