Was uns die 30 Day Map Challenge über Kreativität gelehrt hat (und über Mapcreator)
Jeden November versammeln sich Kartografen, Designer und Daten-Nerds am selben globalen Lagerfeuer: der 30 Day Map Challenge. Die Regeln sind einfach: eine Karte pro Tag, ein Thema pro Tag, 30 Tage am Stück.
Dieses Jahr hat Mapcreator an der Challenge teilgenommen — und sagen wir es so: Es war intensiv, inspirierend und unglaublich lohnend.

In 30 Tagen haben wir die täglichen Prompts umgesetzt, experimentiert, gelernt und alles auf unseren Socials geteilt. Nicht um anzugeben, aber einer dieser Posts ging sogar ein bisschen viral und erreichte 41,2 Millionen Aufrufe auf Instagram. Aber unabhängig von den Views hat uns diese Challenge kreativ auf eine Weise gefordert, mit der wir so nicht gerechnet hatten.
Karten ziehen Aufmerksamkeit fast automatisch auf sich. Sie helfen uns, Informationen mit Orten zu verknüpfen und machen Inhalte sofort greifbarer. Und das Beste daran? Du musst dich nicht auf einen Stil festlegen. Ob statisch, interaktiv oder animiert — jede Karte bringt etwas anderes mit (keine Favoriten, kein unangenehmes Familiendinner).

Tägliches Kartenmachen verändert deinen Blick auf Karten
Natürlich kennen wir Mapcreator in- und auswendig. Aber sich jeden Tag zu einer kreativen Umsetzung zu verpflichten — mit festen Themen und ohne Ausreden — ist noch einmal ein ganz anderes Spiel.
Diese Challenge hat uns dazu gezwungen:
- visuell schneller zu denken
- Entscheidungen zu treffen, statt endlos an Details zu feilen
- Ideen auszuprobieren, die wir uns normalerweise nicht selbst pitchen würden
- Karten zu erstellen, die verspielt, mutig oder einfach … seltsam waren (im guten Sinne)
Manche Tage waren unkompliziert. Andere haben uns stärker für all die kleinen Entscheidungen und Workarounds sensibilisiert, die sonst untergehen, wenn man nur eine einzige Karte erstellt. Der tägliche Rhythmus hat verändert, wie wir auf unser eigenes Tool schauen.
Und ganz ehrlich? Genau darum geht’s irgendwie.

Von einfachen Hacks zu ausgefeilten Visuals
Eine unserer wichtigsten Erkenntnisse: Gute Karten müssen nicht ewig dauern.
Während der Challenge haben wir uns stark auf kleine, aber leistungsstarke Features von Mapcreator verlassen, zum Beispiel:
- Auto-Keyframe-Animation: sofortige Bewegung ohne Akrobatik auf der Timeline
- Globusansicht: flache Karten sind großartig, aber eine rotierende Erde wirkt einfach anders
- Datenimport: rohe Datensätze in Minuten in Visuals verwandeln — nicht in Stunden
- Stil-Presets & smarte Labels: weniger Handarbeit, mehr visuelle Konsistenz
Das sind keine flashy Tricks, sondern praktische Verbesserungen für den täglichen Workflow — alle in einem leistungsstarken Mapping-Tool. Und zusammen machen sie einen riesigen Unterschied, wenn du Karten mit Deadline erstellst.
Das Ergebnis? Klare, schöne und hochwertige Karten, die nach viel Aufwand aussehen … ohne tatsächlich viel Aufwand zu verlangen.
Volle Kontrolle — direkt in Adobe
Weil wir ohnehin täglich mit Mapcreator arbeiten, lag der Fokus während der Challenge nicht auf dem Lernen, sondern auf Kontrolle. Viele der Karten, die wir erstellt haben, brauchten präzises Styling, individuelle Layouts oder Feinjustierungen bei Animationen, die über Standardvorgaben hinausgehen.
Mit der Mapcreator-Erweiterung in Adobe Illustrator und After Effects war das möglich, ohne unseren Workflow zu unterbrechen. Kein Exportieren und Neuaufbauen. Keine Kompromisse zwischen Daten und Design. Einfach Karten, die sich weiterentwickeln, anpassen und verfeinern lassen. Wenn du jeden Tag mehrere Karten erstellst, macht genau dieses Maß an Kontrolle und Geschwindigkeit den Unterschied.

30 Day Map Challenge:
Eine globale Challenge mit einer globalen Community
Einer der schönsten Aspekte der 30 Day Map Challenge ist zu sehen, wie unterschiedlich Menschen denselben Prompt interpretieren. Minimalistische Karten, hyperdetaillierte Meisterwerke, verspielte Experimente, ernsthafte Analysen — alles nebeneinander.
Wenn du neugierig bist, wie andere die Aufgabe angegangen sind, empfehlen wir dir sehr, durch den Hashtag #30DayMapChallenge zu stöbern. Die Kreativität dort ist wirklich inspirierend!
Und wenn du unsere komplette Serie sehen möchtest, findest du alle Karten auf:

Fazit (und ein kleiner Anstoß)
Die 30 Day Map Challenge hat uns daran erinnert, warum wir Karten überhaupt lieben. Sie ist kreativ. Sie ist technisch. Sie erzählt Geschichten.
Und mit den richtigen Tools muss sie weder zeitaufwendig noch einschüchternd sein. Egal also, ob du nächstes Jahr bei der 30 Day Map Challenge mitmachst, an einem Kundenprojekt arbeitest oder einfach zum Spaß experimentierst: Schöne Karten sind näher, als du denkst. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Challenge.
Bis dahin — viel Spaß beim Karten erstellen.