Pax for Peace – Sudans Rohstoffkarte: Wie Gummi arabicum und Mineralien den Konflikt befeuern

Diese detaillierte Rohstoffkarte des Sudan, erstellt von PAX auf Grundlage offizieller Daten sudanesischer Ministerien, zeigt, wie der Reichtum an natürlichen Ressourcen – insbesondere Gummi arabicum – mit den Kontrollzonen im andauernden Konflikt des Landes zusammenhängt.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
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Per Legende markierte Rohstoffstandorte:
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Kleingewerbliche Goldminen
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Edelmetalle (Gold, Silber, Platin)
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Ölfelder und Pipelines (Greater Nile und Petrodar)
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Basismetalle und weitere metallische Mineralien (Kupfer, Eisen, Uran usw.)
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Gürtel des Gummi arabicum, eine wichtige Exportzone mit Akazienbäumen
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Details zu Kontrolle und Besteuerung:
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RSF (Rapid Support Forces) kontrollieren Gebiete im Westen Sudans, plündern Lagerhäuser und besteuern Lieferungen von Gummi arabicum.
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SAF (Sudanese Armed Forces) besteuern dieselben Waren auf dem Weg zwischen Khartum und Port Sudan, Sudans wichtigstem Exportdrehkreuz.
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Unterbrochene Handelswege:
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Die Exporte von Gummi arabicum, die früher von Sudan dominiert wurden, werden aufgrund des Konflikts inzwischen über Häfen in Kamerun und Kenia umgeleitet.
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Rot schraffierte Zonen markieren die Gebiete, die am stärksten von RSF-Kontrolle und bewaffnetem Konflikt betroffen sind.
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Infrastruktur und Landwirtschaft:
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Die Karte zeigt wichtige Ackerbaugebiete, Ödland und Buschland sowie zentrale Städte wie Khartum, Nyala, El Fasher, El Obeid und Port Sudan.
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Eine 3D-Globus-Einblendung unten rechts verdeutlicht Sudans frühere Spitzenposition als weltweit führender Exporteur von Gummi arabicum vor dem Krieg.
Die Karte liefert eine geopolitische Momentaufnahme davon, wie Sudans Kriegswirtschaft durch die Kontrolle über strategische Ressourcen und Handelskorridore aufrechterhalten wird – mit Folgen für internationale Märkte, die von sudanesischen Exporten abhängig sind.